Montag, 9. Dezember 2013

Unsere ersten Tage

Unsere ersten vier Tage in Sydney sind natürlich sehr eindrucksvoll gewesen! Sarah und ich haben natürlich schon viel Entdeckt, was es so zu entdecken gibt. Wir waren am Sydney Opera House, haben die Harbour Bridge bei Nacht gesehen, schlendern durch die Innenstadt und haben es gestern abend auch endlich mal in eine Bar geschafft. Wenn man hier abends weg geht fühlt man sich als deutscher Backpacker wirklich sehr underdressed, weil einfach in der Innenstadt fast jeder ein megaschickes Kleid oder einen Anzug oder wenigstens ein Hemd an hat. Nichts desto trotz ziehen wir auch mal in Tshirt, Jeans und Pulli los.

Die Stadt ist sehr beeindruckend und gestern Mittag hat es uns sogar mehr oder weniger freiwillig mit unserem gesamten Gepäck nach Chinatown verschlagen. Auf der Suche nach günstigen Shareflats sind wir auf eine ansprechende Wohnung sehr nahe der Innenstadt gestoßen, die uns von der Beschreibung, dem Bild des Bades, des Bettes und der Küche sehr angesprochen hatte. Also zogen wir los, um uns das ganze anzuschauen. Die Besitzerin der Wohnung hat uns schon seit Freitag danach gedrängt, ihr das Geld für 2 Monatsmieten und Kaution schon einmal per Überweisung vorzuschießen. Glücklicherweise habe ich mich davor gesträubt, weil mir das alles nicht so ganz koscher vorkam und ich auch nicht genau wusste, wie ich das von meinem deutschen Onlinebanking aus machen sollte und wir haben mit ihr abgesprochen das Geld bar mitzubringen. Also sind wir mit der Cityrail zur Centralstation gefahren und als wir von dort aus nach dem Weg zur Quay Street fragten, in der die Wohnung sich befindet, haben wir erfahren, dass die Straße in Chinatown liegt. Als wir nach etlichen Telefonaten mit der Besitzerin das Appartement endlich gefunden haben, war das Resultat nahezu beängstigend. Unser "Zimmer" stellte eine max. 2x2m Kabine in einem großen Mittelraum dar, die mit Bettlaken von vielen anderen, in denen halbnackte Menschen um 1 Uhr mittags schliefen, getrennt waren. Als wir das gesehen haben hieß es bloß noch: Nichts wie weg :D . Da ich Filme wie 96 Hours kenne, hab ich mir ausgemalt, was sie mit den Leuten in dieser "Shareflat" macht, ob die nicht sogar als Sklaven oder Prostituierte außer Landes geschifft werden... :D Auf alle Fälle war das eine sehr prägende Erfahrung für uns, die uns vorallem eines Lehrte: Bezahle keine Shareflat im Vorraus!!


3 Kommentare:

  1. Infotechnisch recht cool - allerdings ist der Schreibstil gefühlt der eines Drittklässlers.
    Daran mussu echt noch arbeiten David.

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  2. Gar nicht wahr! Das ist stilistisch mindestens 5. Klasse ;D

    Idee find ich klasse, mach weiter so :)
    muss Cedryll allerdings auch recht geben, vllt. etwas weniger umgangssprachlich schreiben.
    Aber sonst wirklich gut.

    lg Steeli :)

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